"Tu, was Dir vor die Hände kommt, denn Gott ist mit Dir."

(1. Samuel 10,7)


Geschichte und Organisation

des Kreisdiakonischen Werkes Greifswald e.V.

Das Kreisdiakonische Werk Greifswald-Stadt und Greifswald-Land e.V. wurde im Mai 1992 gegründet und ist seit diesem Zeitpunkt ein eingetragener Verein, arbeitet somit auf der Grundlage einer vereinsrechtlichen Satzung. Die Jahre 1992 und 1993 waren bestimmt durch die Aufbauphase. Finanzierungskonzepte mussten entwickelt werden, Arbeitsbereiche abgesteckt und Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Die Koordination, Vernetzung und der Ausbau der ambulanten Dienste mit diakonischem Profil war und ist Aufgabe des Kreisdiakonischen Werkes. Mit der Gründung des Kreisdiakonischen Werkes wurden Arbeitsbereiche, die vorher durch ehrenamtliche Personen oder in Kirchengemeinden geführt wurden, übernommen und weiterentwickelt. Eine Konsolidierung der Arbeit des Kreisdiakonischen Werkes brachte das Jahr 1995. Im November des Jahres 1995 fand in Anlehnung an die Kreisgebietsreform, eine Versammlung zur Gründung des Kreisdiakonischen Werkes Greifswald-Ostvorpommern e.V. statt. Damit war die Identität kirchlicher und politischer Strukturen gegeben. .

Das Kreisdiakonische Werk hatte mit der Gründung zum Kreisdiakonischen Werk Greifswald-Ostvorpommern e.V. (nachfolgend auch KDW genannt) die Möglichkeit, durch eine wesentliche Vergrößerung des Einzugsgebietes, die Arbeit auf die Gebiete Wolgast, Anklam und Usedom auszuweiten. Nach einer weiteren Kreisgebietsreform 2011 gehören die Einzugsgebiete Landkreis Vorpommern-Greifswald und Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zum Tätigkeitsfeld des Kreisdiakonischen Werkes Greifswald-OVP e.V. Von weiterer Bedeutung ist, dass das KDW gemeinnützig und mildtätig arbeitet. Das KDW finanziert sich aus geleisteten Fachleistungsstunden und Fördereinheiten der einzelnen Dienste. Allein aus erwirtschafteten Mitteln kann das KDW nicht kostendeckend arbeiten. Der fehlende Teil für einen ausgeglichenen Haushalt wird durch Förderung kommunaler Mittel und Landesmittel, einer jährlich festgelegten Summe des Kirchenkreises, Spenden und Kollekten abgedeckt. Als Mitglied des Diakonischen Werkes Mecklenburg / Vorpommern ist das KDW in die Arbeit der Kleinen Liga der freien Wohlfahrtsverbände eingebunden.

 

Das Kreisdiakonische Werk ist außerdem Mitglied mehrerer Einrichtungen. So beispielsweise
im Betreuungsverein Christophorus e.V.
in der Arbeitsgemeinschaft Hospiz.
in der Johanna-Odebrecht-Stiftung  
in der Schatzkiste
im Demokratisches Ostvorpommern / Verein für politische Kultur.
 

Mit den kommunalen Einrichtungen der Sozialhilfe und Jugendhilfe,  dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, mit den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und den freien Trägern der Jugend- und Sozialhilfe besteht eine enge Zusammenarbeit. Mitarbeiter*innen des Kreisdiakonischen Werkes Greifswald-OVP e.V. verstehen helfende Beziehung als Vor-, Für- und Nachsorge. Sie wenden sich gegen eine Normalisierung von Armut und Gewalt und arbeiten nach den Prämissen einer nachhaltigen sozialen Arbeit. Die Mitarbeiter*innen sind sich ihrer Arbeit bewusst. Ihr Handeln fragt nicht nur nach dem was benötigt wird, sondern auch danach, was der/ die Klient*in will. Wir treten ein für eine menschenwürdige und chancengerechte Gesellschaft, für eine konsequente Orientierung am Gemeinwohl wie auch für eine entsprechende Gesetzgebung.